Muskelkater

Jeder kennt das Gefühl des „Muskelkaters“ nach intensiven Trainingseinheiten oder nach ungewohnten Bewegungen. Der betroffene Muskel ist hart, geschwollen, steif und schmerzhaft bei jeder Bewegung. Dabei ist aber nicht die Anhäufung von Laktat (Milchsäure) verantwortlich, das man früher annahm, sondern Mikrotraumen in den kleinesten funktionellen Einheit der Muskulatur, den sogenannten Z-Scheiben.

Verhindern lässt sich der Muskelkater durch eine langsame Steigerung des Umfanges und der Intensität. Mit Dehn- und Aufwärmübungen lässt sich keiner vermeiden; aufwärmen bleibt dennoch wichtig!

Was tun wenn er nun da ist? Um die Heilungsprozesse zu beschleunigen, sollte man die Durchblutung anregen mit u.a. heißen Bädern oder einem Saunabesuch. Kräftige Massagen wären kontraproduktiv und bewirken keine Verbesserung der Schmerzsymptomatik, im Gegenteil, sanfte Streichungen wären sinnvoller. Schlecht wäre auch, wenn am darauf folgenden Tag wieder ordentlich „reintrainiert“ wird. Hat man z.B. vom Joggen einen Muskelkater in den Beinen, so wird am nächsten Tag entweder ganz locker geradelt oder man unternimmt einen flotteren Spaziergang, um sich zu schonen. Eine Pause ist nicht unbedingt notwendig. Was auch noch hilft, wäre ein leichtes Dehnprogamm. Die Dehnung 20-30 Sekunden halten, sodass ein leichtes Ziehen spürbar ist, und das Ganze mit zwei bis drei Durchgängen pro Muskel wiederholen.

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