Ganzkörper-Elektromyostimulation

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Heute habe ich eine Studie aus der deutschen Zeitschrift für Sportmedizin (Jahrgang 66, Nr. 12 – 2015) gelesen, die Effekte zwischen Ganzkörper-Elektromyostimulation (Marke miha bodytec) und einem HIT-Training verglich. Falls du dich fragst, wie so eine Stimulation abläuft, dann klick einfach noch auf meinen Artikel zu dem Thema „Muskeln aus der Steckdose„. Darin habe ich auch Nachteile angeführt, die in der Untersuchung nicht beschrieben werden. Anbei zitiere ich die Zusammenfassung:

„Ziel der vorliegenden Arbeit war ein Vergleich der Wirkeffekte eines WB-EMS mit dem „Golden Standard“ HIT bezüglich Körperzusammensetzung und Maximalkraft bei untrainierten Männern in mittlerem Lebensalter über 16 Wochen.

ErgebnisseDie fettfreie Masse (HIT: 1,24±1,40% vs. WB-EMS: 0,91±1,12%) veränderte sich in beiden Gruppen ähnlich (p=.406 bzw. p=.341), jeweils signifikant positiv (p≤.003). Ebenfalls ähnliche, signifikant positive Veränderungen (p≤.008) zeigten sich für die dynamische Maximalkraft der Beinextensoren (HIT: 13,5±13,9% vs. WB-EMS: 8,0±10,2%; p=.332) sowie die isometrische Maximalkraft der Rückenextensoren (HIT: 10,4±9,0% vs. 11,7±9,9%; p=.609).

Diskussion: Ganzkörper-EMS erscheint zur Steigerung der fettfreien Masse und Muskelkraft, zumindest bei untrainierten Männern mittleren Lebensalters, als noch zeiteffizientere aber deutlich höherpreisige Option zu hochintensivem (Kraft-)training (HIT).“

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